Was regelt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen?
Antworten:
den internationalen Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten
Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (auch bekannt als CITES, Abkürzung für Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) regelt den internationalen Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten, um deren Überleben in der Wildnis zu sichern. Ziel des Abkommens ist es, sicherzustellen, dass der internationale Handel mit wildlebenden Tieren und Pflanzen nachhaltig erfolgt und nicht zur Gefährdung oder zum Aussterben von Arten führt. CITES schützt derzeit über 38.000 Tier- und Pflanzenarten, indem es diese in drei Schutzkategorien (Anhänge I, II und III) einteilt, je nach dem Grad der Gefährdung und der Notwendigkeit von Handelsbeschränkungen: Anhang I: Arten, die vom Aussterben bedroht sind und für die der internationale Handel grundsätzlich verboten ist, es sei denn, es gibt besondere Ausnahmegenehmigungen (z. B. für wissenschaftliche Zwecke). Anhang II: Arten, die zwar nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht sind, deren Handel jedoch streng kontrolliert werden muss, um eine Gefährdung zu verhindern. Anhang III: Arten, die in einzelnen Ländern unter Schutz stehen und für die der internationale Handel überwacht wird. CITES ist ein weltweit geltendes Übereinkommen, das von mehr als 180 Ländern unterzeichnet wurde und international geltende Regeln für den Handel mit geschützten Arten festlegt.
die Erhaltung der natürlichen Lebensräume
die Erhaltung von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung