Frage 212 von 449

Welche Parasiten befinden sich im Leberbereich des Rehwildes, sind die Lebern für den menschlichen Genuss verwertbar und welcher Biotop begünstigt den Befall?

Antworten:

Falsch

Leberegel, die Leber darf nicht gegessen werden, trockene Standorte fördern die Entwicklung der Leberegel

Falsch

Spulwurm, die Leber darf gegessen werden, trockene Standorte fördern die Entwicklung der Spulwürmer

Richtig

Leberegel, die Leber ist nicht verkehrsfähig und darf nicht gegessen werden, vorwiegend feuchte Standorte fördern die Entwicklung der Leberegel

Parasiten im Leberbereich des Rehwildes: Der Leberegel (Fasciola hepatica) ist ein häufiger Parasit im Leberbereich des Rehwildes. Diese Parasiten setzen sich in den Gallengängen der Leber fest und verursachen erhebliche Schäden am Organ. Verwertbarkeit der Leber: Eine von Leberegeln befallene Leber ist nicht verkehrsfähig und darf nicht für den menschlichen Verzehr verwendet werden. Die Leber ist oft stark geschädigt, zeigt Verkalkungen, Bohrlöcher oder Verdickungen und sollte daher entsorgt werden. Biotop, das den Befall begünstigt: Feuchte Standorte, wie sumpfige oder moorige Gebiete, fördern die Entwicklung der Leberegel. Diese Lebensräume begünstigen das Vorkommen von Schnecken, die als Zwischenwirte des Leberegels fungieren. Rehwild, das in solchen feuchten Gebieten äst oder trinkt, hat ein höheres Risiko, sich mit Leberegeln zu infizieren. Feuchte Biotope sind daher ein wichtiger Faktor, der die Verbreitung des Leberegels im Wild beeinflusst.

Falsch

Leberegel, die Leber darf verzehrt werden, nasse Standorte fördern die Entwicklung der Leberegel