Goldregenpfeifer

Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria)

Merkmal Beschreibung
Begriff Goldregenpfeifer
Wissenschaftlicher Name Pluvialis apricaria
Familie Regenpfeifer (Charadriidae)
Ordnung Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Verbreitungsgebiet Brutgebiete in Nord- und Osteuropa sowie Asien; Überwinterung in Westeuropa und Nordafrika
Lebensraum Tundra, Moore, Heiden, offene Graslandschaften
Körpergröße 26 bis 29 cm
Spannweite 67 bis 76 cm
Gewicht 140 bis 220 Gramm
Gefieder - Oberseite: Goldbraun gesprenkelt mit schwarzem Flecken
- Brust und Bauch: Schwarz während der Brutzeit, im Winter weißlich
- Gesicht und Kehle: Schwarz im Sommer, im Winter weißlich
- Weißer Überaugenstreif
Schnabel Kurz und dunkel
Ernährung - Insekten, Würmer, Schnecken
- Ergänzt durch Beeren und Samen
Brutzeit Mai bis Juli
Nest - Bodenbrüter
- Nest aus Gras und Moos in einer flachen Mulde
Gelege - 3 bis 4 Eier
- Brutdauer: ca. 28-31 Tage
Jungvögel - Nestflüchter, verlassen das Nest kurz nach dem Schlüpfen
- Färbung anfangs bräunlich gesprenkelt zur Tarnung
Ruf / Gesang - Melancholisches, pfeifendes Lied
- Warnrufe und Kontaktrufe hörbar während des Flugs
Gefährdungsstatus Nicht global gefährdet, jedoch in einigen Regionen durch Lebensraumverlust bedroht
Zugverhalten Langstreckenzieher, Überwinterung in milderen Klimazonen Europas und Nordafrikas
Besonderheiten - Anpassungsfähig an verschiedene Lebensräume
- Bekannt für seine beeindruckenden synchronen Flüge in großen Schwärmen

Anmerkungen

  • Zugverhalten: Der Goldregenpfeifer legt weite Strecken zurück, um von seinen Brutgebieten in kälteren Regionen zu seinen Überwinterungsgebieten in milderen Klimazonen zu gelangen.
  • Lebensraum: Während der Brutzeit bevorzugt er offene, kühle Landschaften wie Tundren und Moore, im Winter oft landwirtschaftliche Flächen und Küstenregionen.
Goldregenpfeifer

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