Graugans

Graugans (Anser anser)

Merkmal Beschreibung
Begriff Graugans
Wissenschaftlicher Name Anser anser
Familie Entenvögel (Anatidae)
Ordnung Gänsevögel (Anseriformes)
Verbreitungsgebiet Europa, Asien
Lebensraum Feuchtgebiete wie Seen, Flüsse, Teiche, Sümpfe, Küstenregionen, und landwirtschaftliche Flächen
Körpergröße 74 bis 84 cm
Spannweite 147 bis 180 cm
Gewicht 2,5 bis 4,1 kg
Färbung - Gefieder: Graubraun
- Brust und Bauch heller
- Orangerosa Schnabel und rosafarbene Beine
Ernährung - Gräser, Kräuter, Wurzeln, Getreide, Wasserpflanzen
- Insekten und kleine Wassertiere (seltener)
Fortpflanzung - Brutzeit: April bis Juni
- Nestbau in dichter Vegetation nahe Wasser
- Gelege: 4 bis 6 Eier
- Brutdauer: ca. 28-30 Tage
Jungvögel - Nestflüchter, verlassen das Nest kurz nach dem Schlüpfen
- Bleiben bis zu 10 Wochen bei den Eltern
Ruf / Lautäußerung - Lautes, trompetenartiges "ga-ga-ga"
- In Flugformationen oft laute Rufe zur Koordination
Gefährdungsstatus Nicht gefährdet, Populationen stabil oder zunehmend
Zugverhalten - Zugvogel, zieht im Winter nach Südwesteuropa, Nordafrika und Südasien
- Manche Populationen sind Standvögel
Besonderheiten - Ursprüngliche Stammform der domestizierten Hausgans
- Bildet große Schwärme während der Zugzeit und im Winter

Anmerkungen

  • Verhalten: Graugänse sind sozial und bilden während der Zugzeit und im Winter große Schwärme. Sie sind bekannt für ihre V-Formationen beim Flug, die die Energieeffizienz verbessern.
  • Ökologische Rolle: Als Pflanzenfresser spielen Graugänse eine wichtige Rolle in der Vegetationskontrolle von Feuchtgebieten und tragen zur Nährstoffdynamik dieser Ökosysteme bei.
Graugans

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