Gänsesäger

Definition und Merkmale des Gänsesägers:

Begriff Gänsesäger
Wissenschaftlicher Name Mergus merganser
Familie Entenvögel (Anatidae)
Ordnung Gänsevögel (Anseriformes)
Größe Körperlänge: 58-72 cm, Flügelspannweite: 78-94 cm
Gewicht 1.3-2.1 kg
Aussehen
- Männchen Im Prachtkleid mit weißem Körper, schwarzem Rücken und dunklem Kopf mit grünem Schimmer
- Weibchen Grau mit braunem Kopf und weißer Kehle
- Schnabel Lang und schmal mit gezähnten Rändern, rot gefärbt
Lebensraum Süßwasserseen, Flüsse, Flussmündungen und küstennahe Gewässer
Verbreitung Weit verbreitet in Nordamerika, Europa und Asien
Nahrung
- Ernährung Hauptsächlich Fisch, auch Krebstiere und andere kleine Wassertiere
- Jagdtechnik Taucht und schwimmt unter Wasser, um Beute zu fangen
Fortpflanzung
- Brutzeit Frühling (April bis Juni)
- Nistplatz Brütet in Baumhöhlen, manchmal in Nistkästen oder Felsnischen
- Gelege 6-17 Eier, die etwa 30-32 Tage bebrütet werden
- Küken Nestflüchter, verlassen das Nest kurz nach dem Schlüpfen und folgen der Mutter zum Wasser
Verhalten
- Sozialverhalten Außerhalb der Brutzeit oft in kleinen Gruppen, während der Brutzeit paarweise
- Wanderverhalten Zugvogel, verbringt Winter in gemäßigten Gebieten, kehrt im Frühjahr zu Brutgebieten zurück
Schutzstatus Nicht gefährdet, Populationen weitgehend stabil
Besonderheiten
- Schnabelform Anpassung an das Fangen von Fischen, der gezähnte Rand verhindert das Entkommen der Beute
- Tauchfähigkeit Hervorragende Taucher, können bis zu mehreren Minuten unter Wasser bleiben
Gänsesäger

Gänsesäger