Eibe
Eibe (wissenschaftlicher Name: Taxus baccata) ist ein immergrüner Nadelbaum oder Strauch aus der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Eiben sind für ihre Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit bekannt und haben sowohl kulturelle als auch ökologische Bedeutung.
| Begriff | Definition |
| Deutsch | Eibe |
| Englisch | Yew |
| Wissenschaftlicher Name | Taxus baccata |
| Familie | Eibengewächse (Taxaceae) |
| Ordnung | Koniferen (Coniferales) |
| Herkunft | Ursprünglich in Europa, Nordwestafrika und Westasien verbreitet |
| Lebensraum | Wälder, Waldränder, Hecken; bevorzugt schattige bis halbschattige Standorte auf kalkhaltigen, gut durchlässigen Böden |
| Wuchshöhe | 10-20 Meter, selten bis zu 28 Meter |
| Wuchsform | Kann als Baum oder Strauch wachsen, oft mehrstämmig mit einer dichten, breiten Krone |
| Blätter | Dunkelgrün, flach, nadelförmig, etwa 2-4 cm lang |
| Rinde | Rötlich-braun, schuppig und abblätternd |
| Früchte | Rote, beerenartige Samenmäntel (Arillus) um den eigentlichen Samen, die giftig sind |
| Blütezeit | März bis April |
| Nutzung | |
| - Gartenbau | Beliebt als Zierpflanze in Gärten und Parks, oft als Heckenpflanze verwendet wegen ihres dichten Wuchses |
| - Holzverarbeitung | Holz ist sehr hart und dauerhaft, früher für Bögen und Möbel verwendet |
| - Medizin | Einige Teile der Pflanze werden zur Herstellung von Medikamenten verwendet, insbesondere Paclitaxel (Taxol), ein wichtiges Krebsmedikament |
| Giftigkeit | Alle Pflanzenteile außer dem roten Samenmantel sind giftig; enthalten Taxine, die bei Verzehr gefährlich sein können |
| Schutzstatus | Nicht gefährdet, jedoch in einigen Regionen geschützt |
| Besonderheiten | Sehr langlebig, einige Exemplare werden mehrere hundert bis über tausend Jahre alt |