Borkenkäfer

Der Borkenkäfer ist eine Gruppe von Käfern aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) und der Unterfamilie der Scolytinae, die dafür bekannt sind, in die Rinde von Bäumen einzudringen und Gänge im Holz und in der Rinde zu fressen. Borkenkäfer sind sowohl in Wäldern als auch in Plantagen und Gartenanlagen bedeutende Schädlinge, die erhebliche Schäden anrichten können.

Begriff Definition
Deutsch Borkenkäfer
Englisch Bark beetle
Wissenschaftlicher Name Scolytinae (Unterfamilie der Rüsselkäfer)
Familie Rüsselkäfer (Curculionidae)
Ordnung Käfer (Coleoptera)
Größe Meistens 2-6 mm lang
Aussehen Zylindrischer Körper, oft braun oder schwarz gefärbt
Lebensraum Wälder, Plantagen, Gärten; bevorzugt Bäume mit geschwächtem Immunsystem
Nahrung Rinde und Holz von Bäumen, insbesondere Nadelbäumen wie Fichten und Kiefern
Vermehrung Weibchen bohren Gänge in die Baumrinde zur Eiablage; Larven fressen Gänge im Holz
Schadwirkung Zerstörung der Leitungsbahnen des Baumes, was zum Absterben des Baumes führt; Übertragung von Pilzkrankheiten
Bekannte Arten Buchdrucker (Ips typographus), Kupferstecher (Pityogenes chalcographus), Großer Waldgärtner (Dendroctonus micans)
Bekämpfung Waldpflege, Entfernung befallener Bäume, Einsatz von Pheromonfallen, chemische Bekämpfung in Ausnahmefällen
Ökologische Rolle Zersetzer von geschwächtem oder abgestorbenem Holz, wichtig für den Nährstoffkreislauf im Wald
Herausforderungen Klimawandel begünstigt Massenvermehrungen durch mildere Winter und häufigere Dürreperioden
Borkenkäfer

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