Luchs
| Merkmal | Beschreibung |
| Wissenschaftlicher Name | Lynx spp. (verschiedene Arten: Lynx lynx, Lynx rufus, Lynx canadensis, Lynx pardinus) |
| Familie | Felidae (Katzen) |
| Verbreitungsgebiet | Europa, Asien, Nordamerika |
| Lebensraum | Wälder, Gebirge, Tundra, boreale Wälder |
| Körpergröße | 80-130 cm (Kopf-Rumpf-Länge) |
| Schwanzlänge | 15-30 cm |
| Gewicht | 8-38 kg (je nach Art) |
| Fellfarbe | Variiert: Gelblich, rötlich-braun, grau, oft mit Flecken |
| Besondere Merkmale | Pinselohren (schwarze Haarbüschel an den Ohren), kurzer Schwanz, Backenbart |
| Ernährung | Fleischfresser: Rehe, Hirsche, Hasen, Nagetiere, Vögel |
| Fortpflanzung | Paarungszeit im späten Winter, 2-4 Jungtiere pro Wurf, Tragzeit ca. 70 Tage |
Arten des Luchses:
| Art | Verbreitungsgebiet | Besonderheiten |
| Eurasischer Luchs (Lynx lynx) | Europa, Sibirien, Zentralasien | Größte Luchsart, Anpassung an verschiedene Lebensräume |
| Kanadischer Luchs (Lynx canadensis) | Nordamerika, vor allem Kanada, Alaska | Anpassung an kalte Klimazonen, stark auf Schneeschuhhasen spezialisiert |
| Rotluchs (Lynx rufus) | Nordamerika | Kleinste Luchsart, anpassungsfähig, lebt auch in Halbwüsten und Vorstädten |
| Iberischer Luchs (Lynx pardinus) | Iberische Halbinsel, Spanien, Portugal | Stark gefährdet, spezialisiert auf Kaninchen als Hauptnahrung |
Verhalten:
| Verhalten | Beschreibung |
| Jagdverhalten | Einzelgänger, jagen hauptsächlich in der Dämmerung und Nacht, lauern und pirschen sich an Beute heran |
| Territorialverhalten | Besitzt und verteidigt ein Revier, Markierung durch Kratzen, Urin und Kot |
| Kommunikation | Vokalisierungen, Körpersprache und Duftmarkierungen |
Schutzstatus:
| Art | Schutzstatus (IUCN) | Hauptbedrohungen |
| Eurasischer Luchs | Nicht gefährdet | Lebensraumverlust, Wilderei, Straßenverkehr |
| Kanadischer Luchs | Nicht gefährdet | Abhängigkeit von Schneeschuhhasen-Populationen |
| Rotluchs | Nicht gefährdet | Lebensraumverlust, Jagd |
| Iberischer Luchs | Stark gefährdet | Lebensraumverlust, Rückgang der Kaninchenpopulation, Wilderei |