Frage 282 von 513

Welche Art der Waldverjüngung ist am wenigsten durch Wildverbiss gefährdet?

Antworten:

Falsch

Pflanzung auf Kahlflächen

Falsch

Pflanzung unter Schirm

Richtig

Naturverjüngung

Naturverjüngung erfolgt durch das natürliche Aussamen und Aufwachsen von Bäumen ohne menschliches Zutun. Diese Art der Verjüngung ist oft weniger gefährdet, da sie in der Regel kontinuierlich und flächig erfolgt, was bedeutet, dass nicht alle jungen Pflanzen gleichzeitig und in gleicher Weise dem Verbiss ausgesetzt sind. Zudem entwickeln sich Bäume in der Naturverjüngung oft in einem heterogenen Umfeld mit schützender Vegetation, was den Verbissdruck verringern kann. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass der Verbissdruck durch Wild stark von den Wildbeständen und der Nahrungsverfügbarkeit abhängt. In Gebieten mit hohem Wildbestand kann auch die Naturverjüngung stark beeinträchtigt werden, weshalb in solchen Fällen oft Maßnahmen wie Wildschutzzäune erforderlich sind.