Welche der nachgenannten Wildarten haben eine Keimruhe (Eiruhe)?
Antworten:
Dachs und Baummarder
Die Keimruhe, auch als Eiruhe oder Diapause bezeichnet, ist ein biologischer Mechanismus, bei dem sich die Entwicklung des Embryos nach der Befruchtung verzögert, sodass die Geburt der Jungen zu einem optimalen Zeitpunkt erfolgt. Diese Strategie wird von einigen Wildarten genutzt, um sicherzustellen, dass die Nachkommen unter günstigen Bedingungen zur Welt kommen. Beim Dachs tritt eine Keimruhe ein. Die Paarung erfolgt meist im Sommer, aber die Entwicklung der Embryonen beginnt erst im Dezember oder Januar, sodass die Jungen im Februar oder März geboren werden.
Muffelwild
Rehwild
Das Reh ist ein klassisches Beispiel für eine Art mit Eiruhe. Die Befruchtung erfolgt im Sommer (Juli/August), aber die Entwicklung des Embryos setzt erst im Dezember ein, sodass die Kitze im Mai oder Juni geboren werden, wenn die Bedingungen für ihr Überleben am besten sind.
Fuchs und Iltis
Rotwild